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Offizielle Website der DEG Rhein Rollers e.V.

Deutscher Meister (DIHL): 1996, 1997, 1998, 2001; Deutscher Vizemeister: 2000, 2002, 2003, 2011; Deutscher Schüler-Meister: 2001; NRW Inline-Hockey Meister: 1999; U16: Deutscher Meister 2010 und Länderpokalsieger 2010

 

Die ersten Jahre: 1996-1998

Als der Deutsche Eishockey Bund 1996 die Einführung einer Inline-Hockey Liga plante, war die DEG direkt interessiert. Es bestand zwar eine gewisse Skepsis bezüglich der Kosten, als dann aber klar war, daß die anfallenden Kosten durch Sponsoren abgedeckt würden und sichergestellt war, daß durch die Teilnahme keine Kosten auf den Verein zukommen würden, konnte es los gehen. In den ersten drei Jahren konnten drei Meisterschaften nach Düsseldorf geholt werden.

Zu Beginn mußte eine Mannschaft gefunden werden. Diese sollte vor allem aus ehemaligen Nachwuchsspielern bestehen, die sich nicht zweimal bitten ließen. Betont sei hierbei, dass es sich beim Inline-Hockey um eine reine Amateursportart handelt und die Spieler die Teilnahme nicht von irgendwelchen finanziellen Forderungen abhängig machen.

So konnte bereits im ersten Jahr eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt werden, die souverän die erste Deutsche Inline-Hockey Meisterschaft nach Düsseldorf holen konnte, oder besser gesagt nach Neuss. Denn die Neusser Eissporthalle war im ersten Rhein Rollers Jahr noch die sportliche Heimat. Insgesamt wurde nur das erste Finale in Bad Tölz verloren.

Auch im zweiten Jahr setzte sich die Erfolgsgeschichte der Rhein Rollers fort. Bevor die Saison begann, gab es eine Änderung: Die Rhein Rollers gründeten im Frühjahr 1997 einen eigenen Verein, um so in Zukunft unabhängig von den Entwicklungen im Eishockey weiter arbeiten zu können. Innerhalb weniger Wochen wurde die komplette Struktur und Satzung aus dem Boden gestampft. Petra Reinhardt und Dirk Peter Sültenfuß kümmerten sich um die Vereinsorganisation und Administration. Gerd Straub war für das Finanzwesen verantwortlich. Im sportlichen Bereich waren die Rhein Rollers auch in der Saison 1997 eine Klasse für sich. Zwar griffen immer mehr Teams auf Eishockeyspieler zurück, die Rhein Rollers stoppen konnten sie aber nicht. Das Endspiel konnte an der Brehmstraße durchgeführt werden und vor rund 600 Zuschauern holten die Rhein Rollers ihre zweite Deutsche Meisterschaft.

Im dritten Jahr zeigte sich, dass die anderen Vereine immer weiter aufholten und es nach den teilweise recht einseitigen Partien aus den Vorjahren, diesmal wesentlich knapper zuging. So war das Endspiel beim Finalturnier in Freiburg gegen Wilhelmshaven an Spannung kaum zu überbieten, und die Rhein Rollers konnten erst in den Schlußminuten ein schon fast verlorenes Spiel umbiegen.

Der Nationalmannschaft drückten die Rhein Rollers in dieser Zeit ihren Stempel auf, stellten sie doch immer den größten Anteil bei Länderspielen und den Weltmeisterschaften.

Auf Grund der positiven Entwicklung wurde im Jahr 1998 unter der Leitung von Horst Fröhling eine Jugendabteilung gegründet.

 

 

1999-2003

Im Jahr 1999 schieden die Rhein Rollers bereits im Viertelfinale gegen den EC Wilhelmshaven aus. In der Saison 1999 wurden die Wedemark Scorpions Deutscher Inline-Hockey Meister. Im darauf folgenden Jahr 2000 Jahr scheiterten die Rhein Rollers im Finale gegen den EC Wilhelmshaven. Den letzten Titel konnten die DEG Rhein Rollers in der Saison 2001 nach Düsseldorf holen. Im Finale gewannen die DEG Rhein Rollers gegen die Germering Wanderers. Es folgten in den Jahren 2002 und 2003 weitere Vizemeisterschaften. Vor allem im Jahr 2003 konnte die in dieser Saison sehr stark verjüngte Mannschaft durch ansprechende Leistungen überzeugen.

 

 

2004-2006

In der Saison 2004 erfolgte dann der Wechsel zur IHL Deutschland, denn seit 2003 werden unter dem Dach des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes (DRIV) die offiziellen Deutschen Meisterschaften ausgetragen und ist dort auf Grund der internationalen Entwicklung eine vom Bundesausschuss Leistungsport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) eine anerkannte und förderungswürdige Leistungssportart. Der Start war sehr durchwachsen und man landete nur auf dem 8. Platz in der Bundesliga Nord.

In den darauf folgenden beiden Jahren konnten sich die DEG Rhein Rollers in der neuen Liga etablieren und erreichten in der Bundesliga Nord nach einem 6. Platz im Jahr 2005 den 2. Platz in der letzten Saison 2006. Mit dem 2. Platz in der Bundesliga Nord qualifizierten sich die DEG Rhein Rollers unter der Führung des neuen Trainers Armin Lehmann für die Play-Offs. Dort schieden die DEG Rhein Rollers im Halbfinale gegen die Königsbrunn Känguruhs aus.


2007 - 2010

2007 waren die DEG Rhein Rollers Ausrichter der Junioren Inline-Hockey Weltmeisterschaft der FIRS, an der neben dem deutschen Team sieben weitere Nationen teilnahmen. Darunter Tschechien, Amerika, Australien, China, Kolumbien, Israel und die Schweiz. Das deutsche Team erreichte Bronze, zahlreiche Spieler der DEG Rhein Rollers waren Teil der Nationalmannschaft.

 

2008 richteten die DEG Rhein Rollers die 14. Senioren Inline-Hockey WM der FIRS in Düsseldorf und Ratingen aus. Sieben Spieler der Rhein Rollers waren Teil der deutschen Nationalmannschaft um Coach Hansy Dreher.

 

2009 wurde DEG Rhein-Rollers-Präsident Dr. Dirk Schulz zum europäischen Verbandspräsident der FIRS gewählt.

 

2010 war die Junioren Inline-Hockey Weltmeisterschaft der FIRS erneut zu Gast in Düsseldorf, 12 Nationen kämpften eine Woche lang um den Titel, den der Vorjahressieger Tschechien souverän für sich entschied. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die U16-Mannschaft der DEG Rhein Rollers unter Trainer Pavel Mann und Teamleiter Gerhard Funk Länderpokalsieger und deutscher Meister. In der Winterpause beginnt Trainer Nico Albrecht ein neues Team, die 1b, zu formen. Dieses Team startete in der Oberliga Hessen.